Auswahl einer Hydraulik Steuerung

Alle Teile unserer angebotenen Hydraulik Steuerungen sind speziell für den Marineeinsatz konstruiert und gefertigt, auch die Materialien sind für diesen Einsatz ausgelegt um einen langen sicheren Betrieb unter diesen Bedingungen zu gewährleisten.

Wie arbeitet eine Hydraulik Steuerung?
Bei einer Umdrehung am Steuerrad wird Hydraulik-Öl vom Steuerkopf (der im Grunde genommen eine Hydraulik Pumpe ist) durch die Hydraulikleitung (Kupferrohr oder Nylon Rohr) zum Steuerzylinder gepumpt und bewirkt so ein herausfahren oder einziehen des Stempels. Die Hydraulikzylinder sind doppelwirkend ausgelegt man muss sich das so vorstellen, daß es in dem Hydraulikzylinder zwei Kammern gibt. Wird in die eine Öl gepumpt fließt gleichzeitig aus der anderen Öl zurück in den Steuerkopf. In dem Steuerkopf sind außerdem Ventile eingebaut die bewirken, daß Kräfte die auf den Hydraulikstempel von außen einwirken (Wellen, Motorkräfte u.s.w.), nicht auf den Steuerkopf übertragen werden können. Außerdem bewirken diese Ventile eine Trennung bei mehreren Steuerständen.

Hinweise zu Auswahl einer Hydrauliksteuerung
Die Kräfte die aufgewandt werden müssen um eine Hydraulik Lenkung zu betätigen, werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst: Bootsgeschwindigkeit Ruderdimension, Motorleistung Propellergröße Bootstyp (Verdränger, Halbgleiter, Gleiter) Strömungs und Wetterbedingungen. Entscheidend ist auch welcher Steuerkopf, mit welchem Hydraulikzylinder kombiniert wird. Nimmt man zum Beispiel einen Steuerkopf mit einem kleinem Kammervolumen (das heißt die Menge Öl die bei einer Umdrehung gepumpt wird) und kombiniert diesen mit einen Hydraulikzylinder der ein großes Kammervolumen hat, werden die Kräfte die aufgewendet werden müssen klein sein. Allerdings muss man dann, um ein volles ausfahren des Stempels zu erreichen, auch viele Umdrehungen machen. Wählt man das Verhältnis umgekehrt, braucht man zum Beispiel nur 2 Umdrehungen um ein maximales Ausfahren des Stempels zu erreichen, allerdings ist dann auch ein höherer Kraftaufwand erforderlich.

Die Entscheidung welche Lenkung eingebaut wird, sollte immer in Absprache mit dem Bootsbauer und/oder dem Motorenhersteller beziehungsweise dem Fachbetrieb der den Einbau ausführt, getroffen werden!

Generell sollten die Lenkungen nicht bei Booten die schneller als 60 mph sind oder deren Motorisierung die vom Hersteller des Bootes angegebene höchste Motorisierung überschreitet verwendet werden.